
RAAF-Flugzeug verschwand 1943 über der Ägäis – Entdeckung durch griechische technische Taucher beendet jahrzehntelanges Rätsel
Nach 82 Jahren der Ungewissheit wurde das Wrack eines Bombers der Royal Australian Air Force (RAAF), der im Zweiten Weltkrieg verschwand, endlich gefunden. Das Flugzeug vom Typ Baltimore FW282 wurde im Juli 2024 in den Gewässern vor der griechischen Insel Antikythera in 61 Metern Tiefe von der griechischen technischen Tauchgruppe AegeanTec entdeckt. Die Information wurde diese Woche vom australischen Verteidigungsministerium (DOD) veröffentlicht.
Das Flugzeug gehörte zur 454. Staffel der RAAF und verschwand im Dezember 1943, nachdem es beim Rückflug von einer Mission über der Ägäis von deutschen Jagdflugzeugen angegriffen wurde. An Bord befanden sich vier Soldaten: ein Pilot, ein Navigator und zwei Funker/Schützen. Laut DOD überlebte nur der Pilot. Er entkam dem Flugzeug, nachdem er in einem überfluteten Cockpit aufwachte, schwamm an Land und wurde gefangen genommen. Er blieb bis zum Ende des Krieges in Kriegsgefangenschaft. Die übrigen Besatzungsmitglieder wurden nie wieder gesehen.
Die Identifizierung des Flugzeugs wurde von der Abteilung History and Heritage – Air Force des DOD bestätigt. Für Air Vice Marshal Darryn Webb von der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) stellt die Entdeckung einen symbolischen Abschluss für die Familien der Besatzungsmitglieder dar.
„Das Opfer dieser tapferen Besatzung wurde stets gewürdigt, insbesondere von ihren Familien. Jetzt können wir ihrer letzten Ruhestätte mit der Würde gedenken, die sie verdienen“, sagte Webb.
Der Chef der Royal Australian Air Force, Air Marshal Stephen Chappell, betonte die Bedeutung der Arbeit von privaten Initiativen wie AegeanTec. „Diese Bemühungen sind entscheidend, um die 3.143 australischen Flieger zu identifizieren, die seit dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg keine bekannte Grabstätte haben“, erklärte er.

Quelle und Bilder: Olhar Digital / DOD/Veröffentlichung. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
